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Das Ahrtal Nicht weit von Bonn mündet die Ahr in den Rhein. Hier beginnt das "Kleine Rotweinparadies" ein Kleinod unter den reizvollen Anbaugebieten. Nur knapp 25 km erstreckt sich die Rebfläche von der unteren bis zur mittleren Ahr. Wie kein anderer vor und nach ihm, beschrieb Gottfried Kinkel dieses Weinbaugebiet: "Die eng zusammengedrängten Felsen verdoppeln im Sommer die Hitze durch Widerstrahlung; der schwarzgebröckelte Schieferstein, mit welchem der Boden der Weinberge absichtlich bedeckt wird, saugt die Glut des Tages ein und lässt die während der kühlen Nacht auf die Trauben nachwirken. Auch der Fluss gibt den Winzern seinen Segen: Aus einem lauen Wasser steigen die warmen Nebel empor, die man an frühen Sommermorgen so still und wunderbar brütend im ganzen Tal antrifft; sie tränken den versengten Felsgrund und erweichen die Hülsen der Trauben gegen die reifende Glut des Sonnenstrahls."

